TANYA BERLINGER-ODEMER

eat, think & create



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Schön, dass Du hier bist! Auf der Suche nach Achtsamkeit, Dankbarkeit und Inspiration? Ich poste regelmäßig Gedanken bzw. kleine Alltagsgeschichten zu diesen Themen (siehe neusten Texte weiter unten). Meine "Seelenfutter"-Fotos sollen Dich visuell dazu animieren, Dich gleichermaßen um einen glücklichen Geist und einen gesunden Körper zu kümmern. 

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BLOG#175

BALI…

…Vor etwa einer Woche wandelte ich noch auf diesem sehr entfernten Platz der Erde. Obwohl ich genetisch gesehen 50% japanisches Blut in mir trage, war ich noch niemals in Asien. Mir kam bisher nicht in den Sinn diesen unbekannten Kontinent zu besuchen, weil mir die Kosten recht hoch vorkamen. Zudem erschien mir die Anfahrt von ca. 20 Stunden sehr abschreckend lang. Russland war das östlichste Gebiet, das ich mit Moskau und St. Petersburg je bereist habe.

Vorbehalte hin oder her. Alles ändert sich, wenn man einen Menschen kennenlernt, der in der Lage ist Neugierde zu wecken und Fernweh zu schüren. Mein Freund Peter war schon sage und schreibe 14 x in Indonesien, spricht die Landessprache und kennt die Insel Bali wie seine Westentasche. Es wäre also grob fahrlässig von mir gewesen, diese Expertise und das Insiderwissen ungenutzt verstreichen zu lassen. Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass er mir bereitwillig und mit Hingabe seine exotische Wahlheimat gezeigt und nähergebracht hat. Er hat mir damit die Tür zu einer aufregenden neuen Welt geöffnet.

Die vielen intensiven und faszinierenden Eindrücke werden noch lange nachwirken: z.B. die saftig grünen Reisfelder mit Palmen, die freundlich lächelnden Balinesen mit ihren hübschen Gesichtern, das tropisch-warme Klima oder die zum „Daniederkien“ leckere Landesküche. Irritiert hat mich der schmerzliche Kontrast zwischen Arm und Reich. Imposante Tempelanlagen, die gefühlt an jeder Ecke anzutreffen sind und feudale Luxus-Villen wechseln sich mit primitivsten Blechhütten-Behausungen und vermüllten Straßen ab. Als Westler kann man hier für relativ kleines Geld wie ein König leben, muss dafür jedoch Abstriche in Kauf nehmen, was Hygiene-Standards oder Infrastruktur angeht. Ich verstehe jeden, der ernsthaft darüber nachdenkt, hierhin auszuwandern, weil man hier scheinbar nicht viel zum Glücklichsein braucht. Interessant empfand ich die besondere Atmosphäre auf der Insel, die vermutlich durch die zahlreichen Blumenopfergaben und Räucherstäbchen der Einheimischen zustande kommt. Trotz Motoroller-Lärm, krähenden Hähnen oder zirpenden Grillen rund um die Uhr ist das Lebensgefühl eher entspannt und unbeschwert. Dieser Ort scheint eine große Anziehungskraft auf spirituelle Individualisten, Aussteiger und Yoga-Girls jeglicher Couleur zu haben, was eine eigentümliche Stimmung erzeugt, die ich bisher nirgendwo anderes angetroffen habe. Zurück im kalten Deutschland frage ich mich nicht ob, sondern wann ich wieder nach Bali reisen werde…

Wer oder was erweitert Deinen Horizont? Was war Dein bisher entferntestes Reiseziel?

20.1.2020


BALI ...

… About a week ago I was walking in this very distant place on earth. Although I have 50% Japanese blood genetically, I have never been to Asia. So far it never occurred to me to visit this unknown continent because the costs seemed quite high. In addition, the journey of about 20 hours seemed very daunting to me. Russia was the easternmost area that I have ever visited with Moscow and St. Petersburg. Reservations or not. Everything changes when you get to know a person who is able to arouse curiosity and stir up wanderlust. My friend Peter has been to Indonesia 14 times, speaks the local language and knows the island of Bali like the back of his hand. It would have been grossly negligent on my part to let this expertise and insider knowledge pass unused. Today I am very grateful that he showed me his exotic adopted home with passion and dedication. He opened the door to an exciting new world for me.

The many intense and fascinating impressions will continue to have an effect for a long time: e.g. the lush green rice fields with palm trees, the friendly smiling Balinese with their pretty faces, the tropical-warm climate or the delicious regional cuisine. I was irritated by the painful contrast between rich and poor. Imposing temple complexes that can be found at every corner and feudal luxury villas alternate with the most primitive tin hut dwellings and littered streets. As a westerner, you can live like a king here for relatively little money, but you have to put up with compromises when it comes to hygiene standards or infrastructure. I understand anyone who is seriously considering emigrating here because here it doesn't seem that much is needed to be happy. I found the special atmosphere on the island interesting, which is probably due to the numerous flower offerings and incense sticks from the locals. Despite scooter noise, crowing roosters or crickets, which are chirping around the clock, the feeling of life is rather relaxed and carefree. This place seems to have a great attraction for spiritual individualists, dropouts and yoga girls of all stripes, which creates a peculiar mood that I have never encountered anywhere else. Back in cold Germany I don't ask myself if, but when I will travel to Bali again…

Who or what broadens your horizons? What was your most distant travel destination so far?

1/22/2020

 



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